Mansfeld-Löbbecke Racing | 3. Lauf: Rennsport-Action pur
Mansfeld-Löbbecke-Racing ist ein Team der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung und nimmt an der ADAC-Rennserie Dacia-Logan-Cup teil. Jugendliche mit psychischen Erkrankungen übernehmen Verantwortung für ein Rennsport-Team. Als Organisatoren und Boxen-Crew führen sie die Fahrer durch den Dacia-Logan-Cup 2015.
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3. Lauf: Rennsport-Action pur

11205589_893428827395889_7087316382144435101_nDer dritte Lauf des Logan-Cups war mehr als spektakulär. Besucherrekord in der Box, Überholmanöver im Minutentakt, Sorgen ums Material.

Schon am Vorabend hatte sich das Team vor Ort getroffen und die Zeit genutzt. Daniel Rutten und seine Mechaniker Ricardo, Nico und Benjamin trainierten Boxenstopps. Wieder und wieder: Einweisen, Luftdruck anpassen, Nachtanken. Jeder Handgriff muss sitzen.

Am Renntag stellte die Crew den Fahrern ein blitzblankes Auto hin. In Training und Qualifying zählte Marcel Papst zu den schnellsten und holte Platz 2 in der Startformation.

11165201_1580351982243464_4052578128570662484_nAm späten Vormittag trafen nach und nach Gäste ein. Motorsport-Fans, Freunde und Familien der Fahrer sowie mehr als 50 Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter aus der Stiftung. „Diese Unterstützung ist großartig“, freute sich Teamchef Till Ruhe.

Vor Rennbeginn rief Supervisor David Farley Team und Fahrer zur Besprechung: „Die Reifen bauen heute extrem schnell ab.“ Deshalb  mahnte er zu besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit. Schlimmstenfalls drohte der Ausfall.

Dann der Start und die erste Runde: Sofort machte Marcel Papst Druck auf den Führenden und überholte schon nach wenigen Kurven. Erste Euphorie kam auf bei Team und Fans von ML-Racing. Am Monitor in der Box wurden Rundenzeiten verglichen und Siegchancen berechnet.

Michael Ihlemann

Michael Ihlemann

Plötzlich flatterte ein Stück an der Stoßstange und fiel kurz darauf ab. Zum Glück kein größerer Schaden. In diesem turbulenten Rennen kam es zu mehreren Führungswechseln, zwei Ausfällen bei der Konkurrenz und mehreren Drehern.

Im zweiten Stint fuhr Michael Ihlemann konstant gute Zeiten und mied das Risiko – womöglich hätten die Reifen sonst nicht durchgehalten.

Frank Dinter probierte dann nochmal alles. Eine aufregende Verfolgungsjagd begeisterte die Zuschauer, war jedoch nicht von Erfolg gekrönt.  Im leicht ramponierten Dacia erreichte er das Ziel als Dritter.

Den Sieg holten Greyer und Wild aus Berlin. Im letzten Rennen hatten sie noch Pech und waren ausgefallen. „Wir wären auch mit dem vierten Platz zufrieden gewesen“, lachten die beiden nach ihrem Triumph.

Mansfeld-Löbbecke-Racing steht in der Gesamtwertung nach drei Rennen auf dem zweiten Platz. Der nächste Lauf in Oschersleben: 10. Juli 2015.